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Bis die Keller der Altstadt beben

Sie sind jung, sie sind aufgeschlossen und sie wollen vor allem eines. Party machen! Rock Band Schweiz steht für eine neue Bewegung in der Kulturlandschaft der Schweiz. Während Jahrzehnten dominierten Clubs mit hauptsächlich elektronischer Musik die Ausgehlandschaft der Schweiz. Dabei tanzten die Massen zu der Musik bekannter DJs. Nebst einem Trend, welcher sich gänzlich weg von Ausgehlokalitäten bewegt, da sich Jugendliche heute wieder vermehrt an privaten Parties in Wohnung austoben, spielt aber auch wieder handgemachte Rockmusik eine tragendere Rolle als auch schon. Privatparties bieten zwar einen hohen Spassfaktor und sind vor allem sehr günstig, da Bier, Schnaps und Verpflegung preiswert im Grossverteiler eingekauft werden können. Bleibt zu hoffen, dass die Nachbarn ein hohes Mass an Toleranz an den Tag bzw. die Nacht legen, damit die Feste nicht vorzeitig wegen Lärmbelästigung aufgelöst werden müssen.

Wieder am kommen: Rockbands

Wieder am kommen: Rockbands

In den Kellern von Konzertclubs reift wieder eine kleine aber feine Szene an jungen Rockbands, welche sich zwar tendenziell eher kommerziell orientieren, aber trotz allem einen hohen kreativen Output via die neuen Medienkanäle verbreiten. Nebst guten Livekonzerten zeigen sich die Bands gewieft im vermarkten Ihrer Musik, wenn man heutzutage überhaupt noch von einem Musikmarkt sprechen kann. Es werden Streamingportale wie Spotify, aber auch Bandweb und Soundcloud und natürlich auch Youtube mit den neusten Songs versorgt. Heute werden auch viel weniger komplette Alben produziert, es zeichnet sich ein klarer Trend nach Singles ab, welche sehr schnell und ohne lange Planung auf den Markt gebracht werden können.

Der Hauptgrund, weshalb junge Menschen wohl eher weniger zum Instrument greifen als früher könnte wohl die mangelende Langeweile sein. Vor 20 Jahren hatte man schlichtweg nicht besseres zu tun, als in einen schmuddeligen Keller zu steigen und ein paar Akkorde mit Freunden anzuschlagen. Langeweile scheint heute fast ein Fremdwort geworden zu sein, denn immer und überall locken mediale Inhalte, welche zu jeder Tages- und Nachtzeit konsumiert werden können. Man darf gespannt sein, ob die nachkommenden Generationen sich wieder auf handfestere Hobbies fokussieren und irgendwann das Interesse an Inhalten, welche andere ins Web stellen verlieren werden. Denn schliesslich ist es immer noch spannender das eigene Leben zu führen, anstatt das Leben eines Youtube Stars zu verfolgen.

Bali – die Götterinsel Indonesiens

Wer Indonesien bereist, der besucht in der Regel zuerst die bekannteste Touristendestination des Landes: Bali. Die kleine Insel ist eine historische Eigenheit in Indonesien. Während die Kolonialmächte ganz Indonesien unterdrückten und ausbeuteten, so leisteten die Balinesen stets Widerstand gegen die ausländischen Flotten. Auf Bali ist die hinduistische Religion vorherrschend, was im streng muslimischen Indonesien eine absolute Seltenheit darstellt. Schon früh wurde Bali von Aussteigern als Reise-Destination entdeckt. Auf Grund der Nähe zu Australien wurde die „Götterinsel“ bald zur Massentourismus Destination.

Heute gilt Bali als das Mallorca der Australier und erfreute sich bis zu den verheerenden Bombenanschlägen um die Jahrtausendwende immer grösserer Beliebtheit. Nach den Attentaten brach der Tourismus für einige Jahre komplett zusammen und den Bewohnern fehlten die wichtigen Einnahmen aus dem florierenden Tourismus-Geschäft. Mittlerweile hat sich Bali wieder erholt und darf sich wieder über viele Besucher aus Australien, Europa, Amerika und auch immer mehr aus China und Korea freuen.

Bali ist nach wie vor ein Paradies für Wellenreiter und eignet sich in den Ballungsräumen rund um Kutta auch hervorragend um Party zu machen. Auch der Rest der Insel ist durchaus einen Besuch wert, es entstanden in den letzten Jahren viele abgelegene, aber sehr reizvolle „Yoga-Resorts“, welche inmitten von Reisfeldern zum meditieren und leckerem Essen einladen.

Die Balinesen gelten als überaus gastfreundliches Volk. Dies erstaunt manchen Erstbesucher, da die Insel teilweise wirklich von massenhaft, teilweise auch rüpelhaften Touristen überflutet wird. Die Balinesen sind stets freundliche, handeln für’s Leben gern und sind ausserordentlich stolz auf ihre kleine Paradies Insel.

Eine Bali Reise kann fast jedem empfohlen werden. Wer dem Massentourismus lieber aus dem Weg gehen möchte, der findet fernab von Kutta traumhafte und menschenleere Strände und eine angenehme gute Infrastruktur.

 

Bali die Götterinsel